Bauen und Sanieren

Für die Gastronomie und Hotellerie relevante, ausgewählte Förderprogramme aus der Rubrik Bauen und Sanieren.

Einzelmaßnahmen
Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt Ihre Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden zur Verbesserung des energetischen Niveaus der Gebäude.

Förderfähig sind die Kosten, die im Zusammenhang mit Ihrer Einzelmaßnahme anfallen. Dabei werden auch notwendige Umfeldmaßnahmen gefördert, die für die Umsetzung der Maßnahme erforderlich sind. Dies kann zum Beispiel der Ausbau und die Entsorgung einer Altheizung sein. 

Sie erhalten die Förderung als Investitionszuschuss („Zuschuss“).

Für die Zuschussförderung können Sie folgende Fördersätze pro Einzelmaßnahme erhalten:

  • 20 Prozent für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle,
  • 20 Prozent für Anlagentechnik (außer Heizung),
  • 20 Prozent für Gas-Brennwertkessel „Renewable Ready“,
  • 30 Prozent für Gas-Hybridanlagen und Solarkollektoranlagen,
  • 35 Prozent für Wärmepumpen und Biomasseanlagen sowie innovative Heizungstechnik,
  • 20 Prozent für Maßnahmen zur Heizungsoptimierung,
  • 50 Prozent für Fachplanung und Baubegleitung,

jeweils der förderfähigen Investitionskosten.

Für einzelne Maßnahmen werden Boni gewährt:

  • Beispielsweise erhöht sich die Förderung um 10 Prozentpunkte, wenn eine alte Ölheizung außer Betrieb genommen und durch eine Gas-Hybridanlage, eine Wärmepumpe oder eine Biomasseanlage ersetzt wird.
  • Sie möchten eine energetische Sanierungsmaßnahme umsetzen, die Bestandteil von einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) ist. Dieser iSFP wurde im Rahmen der „Energieberatung für Wohngebäude“ entwickelt. Dann erhöht sich der jeweilige Fördersatz um zusätzliche 5 Prozentpunkte (iSFP-Bonus). Die Maßnahme müssen Sie innerhalb von maximal 15 Jahren nach der Erstellung des iSFP umsetzen.
  • Für eine große Solaranlage mit mindestens 20 Quadratmetern Bruttokollektorfläche können Sie eine ertragsabhängige Förderung wählen.
  • Bei Einhaltung eines Emissionsgrenzwertes für Feinstaub von maximal 2,5 Milligramm pro Kubikmeter ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5 Prozent bei Biomasseanlagen möglich.

Weitere Informationen:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-und-Umwelt/Förderprodukte/Bundesförderung-für-effiziente-Gebäude-Nichtwohngebäude-Kredit-(263)/ 

Energieeffizienzgebäude
Nichtwohngebäude – Zuschuss

Gefördert werden Sanierung, Neubau oder Kauf eines neuen bzw. frisch sanierten Effizienzgebäudes.

Sanierung von bestehenden Immobilien zum Effizienzgebäude

Gefördert werden alle energetischen Maßnahmen, die zu einer Effizienzgebäude-Stufe  führen sowie die Kosten der förder­fähigen Umfeldmaßnahmen. Gefördert wird auch die Sanierung von Baudenkmalen.

Eine zusätzliche Förderung erhalten Sie für

  •  die notwendige Fachplanung und Baubegleitung durch eine Energieeffizienz-Expertin oder einen Energieeffizienz-Experten sowie eine akustische Fachplanung  durch eine Akustikerin oder einen Akustiker.
  •  die Nachhaltigkeitszertifizierung  eines Neubaus mit dem „Qualitäts­siegel Nachhaltiges Gebäude“, wenn Sie eine Effizienzgebäude-Stufe mit Nachhaltigkeits-Klasse erreichen.

Wie hoch Ihr Zuschuss ist, hängt davon ab, wie energie­effizient Ihr Gebäude ist und wie hoch Ihre förderfähigen Kosten  sind. Die förder­fähigen Kosten orientieren sich an der Netto­grundfläche des Gebäudes: 2.000 Euro pro Quadrat­meter Netto­grundfläche, insgesamt max. 30 Mio. Euro.

Der max. Zuschussbetrag für ein Effizienz­gebäude liegt bei 15 Mio. Euro pro Vorhaben bei dem ein neue Effizienzgebäude-Stufe erreicht wird.

Weitere Informationen:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-und-Umwelt/Förderprodukte/Bundesförderung-für-effiziente-Gebäude-Nichtwohngebäude-Zuschuss-(463)/